Als Individuum auf diesem Planeten sind wir mit allen Lebewesen verbunden und leben unter natürlichen Gesetzmässigkeiten.
Modernste Technik wie etwa selbstfahrende Autos basieren auf dem Schwarm Verhalten von Vögeln oder Fischen. Unsere «Kommunikation» unterliegt dem instinktivem Gruppengebaren nach Trends, Narrativen und Überlebensmechanismen.
Nur das Bewusstsein erhebt uns ins umfassende Sein.
Es sind immer wieder die dieselben Fragen; die uns begleiten und wachhalten:
Wer bin ich?
Womit bin ich verbunden?
Wohin führt mich mein Leben?
Selbst schöpferische Pausen, Zeiten der Stille, der Mut zur Unvollkommenheit und der richtige Umgang mit der Zeit helfen uns – nicht immer – um über Verstimmungen hinwegzukommen.
Den eigenen, ewigen, unverletzten Kern in sich spüren
In die Natur gehen, Bäume und Pflanzen wahrnehmen
Mit sich selbst sein können
Zwischenmenschliche Begegnungen haben
Gespräche des Zuhörens und des angehört Werdens erleben
ohne Kampfhaltung, Wettbewerb und Rechthaberei
Das alles kann helfen
Gefühle von Bedrohung abzubauen
Verbundenheit zu spüren
Ängste loszulassen
Und sich selbst innerlich nahe zu kommen
Und es ist mir ein alter Hit begegnet aus meiner Jugendzeit 1986. Jetzt ein halbes Jahrhundert seit der Matura und seit meiner Volljährigkeit
Als wir jung warn gab es eine Kneipe Da warn wir oft und tranken manches Glas Wir liebten unser Leben und wir träumten Große Pläne hatten wir und endlos großen Spass! Das waren Tage da Da waren wir uns so nah wir sangen und wir tanzten um die ganze Welt Es war ne schöne Zeit Wir habens nie bereut Denn wir warn jung und nur auf uns gestellt! Dann rauschte Jahr um Jahr vorbei an uns Die Zeit verging die Träume warn verlorn Kein Gedanke mehr an alte Zeiten Und was wir uns gemeinsam alle schworn Das waren Tage da Da waren wir uns so nah wir sangen und wir tanzten um die ganze Welt Es war ne schöne Zeit Wir habens nie bereut Denn wir warn jung und nur auf uns gestellt! Heute steh ich wieder vor der Kneipe Nichts scheint so zu sein wie es mal war
Ich seh mein fremdes Spiegelbild im Fenster Bin ich das wirklich noch nach all den Jahr’n? Durch die Tür hör ich vertrautes Lachen Ihr seid da – ihr seid mir wieder nah Älter sind wir wohl doch nicht gescheiter
Müssen wir in einer schmerzerfüllten Welt leben, in der wir immer das Schlimmste erwarten? Oder finden wir im Bewusstsein eine Verbindung zwischen Licht und Schatten zwischen Raum und linearer Zeit zwischen Mikro- und Makrokosmos?
Das Leben geht weiter. Wir können es nicht stoppen. Wir können nicht vorzeitig sterben.
Lass uns den Glauben mit Wissen ergänzen gesellschaftliche Konventionen mit eigener Erfahrung füllen und kehren wir zurück zum Brennpunkt unserer individuellen Bestimmung
Entdecken wir den Sinn unserer Geburt, die Erfüllung unseres Lebens und spüren wir die Wirklichkeit des Seins: unzerstörbar und ewig!
In diesem Interview mit Beatrice Portmann, einer Schweizer Künstlerin und Gärtnerin, die an einer Studie von Forschern der Universität Basel über die bemerkenswerte Artenvielfalt von Kleintieren in Basler Privatgärten teilnahm und ihren Garten als Forschungsobjekt nutzte, reflektieren wir die Bedeutung dieser Artenvielfalt für unser Überleben als Spezies, die notwendige Gartenpflege und den Einfluss der Natur auf unser tägliches Leben. Portmann bietet uns eine wunderschöne künstlerische und menschliche Reflexion dieser Fragen und eröffnet uns gleichzeitig unterschiedliche und tiefgründige Möglichkeiten, uns mit der Natur auseinanderzusetzen und sie zu erforschen.